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… Goldfinger also: Zum Gold drängt, am Gold hängt alles, auch der rote Faden, an dem sich Lars Reichow ungemein souverän durch einen begeistert aufgenommenen Abend bewegt. ... Reichow, längst der Alleinregierende der Mainzer Kabarettszene ist Midas: Was er anlangt in diesem Programm, wird zu Gold… – Frankfurter Rundschaug / 24.10.2011 / Stefan Schickhaus
… Im restlos ausverkauften Thalhaus durfte viel gelacht und noch mehr gejubelt werden über das, was Reichow zwischen wahlweise intelligent-bissigen oder melancholisch-nachdenklichen Songs und gewohnt hintergründigen Plaudereien zum Besten gab. …
… grandiose Ode an seine Lieblings-Patienten „Rentner“, … die er ähnlich meisterhaft verarztet wie den blasierten Biedermann von nebenan, der – die Finanzkrise rückt näher – aus Sorge um den ausgeliehenen Rasenmäher ein Nachbar-Rating eingeführt hat. …
… Da folgt auf ein wunderbares Liebeslied die „Herbscht-Depression“ seiner Pfälzer Variante des RTL-Trash-Millionärs Geissen, der im breitesten Dialekt über ein makabres Abenteuer in Sachen Mops schwadroniert, bevor sich dann Angela Merkel im herrlich absurden „Alles Käse“-Finale mit irischem Cheddar oder griechischem Feta herumschlagen muss, bis in dunklen Schweizer Kellergewölben endlich der goldene Finger den Weg aus dem ganzen Chaos weist. Großer Applaus.… – Wiesbadener Kurier / 20.10.2011 / Peter Müller
… das Beste, was dieser Künstler seit einem Jahrzehnt abgeliefert hat… – Rheinzeitung / 23.10.2011 / Gerd Blase
… Das Thema „Goldfinger“ findet sich in musikalischen Zitaten und natürlich greift der Künstler auch mit seinen zehn goldenen Fingern in die schwarz-weißen Tasten, was klanglich die gewohnt ansprechenden Kontraste bildet.Allgemeine Zeitung / 24.10.2011 / Jan-Geert Wolff
… fulminanten Ausbruch mit Druck im Hals und Sprengstoff in den Fingern …. Reichow ist durchtrieben. Reichow ist gewieft. Und Reichow ist ganz sicher einer der besten Kabarettisten, den Deutschland zu bieten hat. Einer, der in der Liga von Matthias Deutschmann spielt. Außerdem spielt Reichow besser, viel besser Klavier als Udo Jürgens und er hat eine raue Stimme mit Hörbuchcharakter, die man unter Tausenden wieder erkennt. …. Reichow schreibt packende Melodien, ist keiner jener Verlegenheitsklavierspieler unter den Kabarettisten … Die billigen und bellenden Krampflacher gibt‘s bei ihm nicht. Bei Lars Reichow herrscht ein verhaltenes Dauerlachen, das sich plätschernd durch den Saal verteilt. Ein angenehmes Lachen,wie man es lange nicht mehr gehört und fasst vergessen hat… – Südkurier / 27.09.2011 / Harald Ruppert
… „Das Beste“ kommt wunderbar leicht daher, Reichows Klavierspiel klingt dazu unfassbar mühelos, knapp drei Stunden sind schnell vorbei. Es ist ein großartiger Abend, selbst die Männer jubeln, und die Frauen, die sind sowieso zufrieden… – Mainzer Rhein-Zeitung / 08.06.2011 / Gerd Blase
… offenbart dabei eine musikalische, kompositorische und textliche Brillanz, dass man ihm nur noch zuhören will. Die weiche, modulationsstarke Soulstimme, die perlenden und virtuosen Arpeggien und die faszinierende Interpretation seiner Songs kommen spielerisch leicht von der Bühne. Wenn er plaudert, dann erlebt man Humor, gepaart mit Tiefgang. Seine Themen sind nicht abgedroschen, und wenn er sich dem deutschen Spießer und seinem Wesen nähert, dann passiert das immer auf originelle Weise… …dann erkennt das Publikum amüsiert die kluge Analyse, die aus der Banalität eine Weltbetrachtung macht.
Und Reichow packt auch diffizile Themen wie Kirche und Kindesmisshandlung an. Das kommt leise und intensive, und geht ganz tief an die Seele… – Thüringer Allgemeine / 27.05.11 / Matthias Huth
… Wenn Lars Reichow Geschichten erzählt, dann tut er das so, als wären sie ihm just in diesem Moment eingefallen. Besser noch: er entwickelt sie scheinbar Stück für Stück und der Zuhörer fühlt sich hineingenommen in den Prozess des Philosophierens und Schwadronierens. Das erzeugt Nähe, Vertrautheit. Neben Reichows intelligentem Humor, seiner sprachlichen Finesse, seinem Gefühl für Poesie und seiner hohen Musikalität ein Grund mehr, ihn zu lieben… – Schwäbische Zeitung / 18.05.11 / Vera Stiller
… Wenn er am Flügel sitzt und mit heiserer Sandpapierstimme oder mit der Stimme eines Hamburger Fischverkäufers die Tristesse der Schönheitschirurgie, der dicken Deutschen oder ihre Großmannssucht und Überheblichkeit entblättert, dann läuft er zu Höchstform auf. An den Tasten entwickelt er eine Pianokultur, wie man sie selten zu hören bekommt. Ein leuchtender Stern am Kleinkunsthimmel und um Lichtjahre entfernt von den Plattheiten der Comedy-Künstler. – Rheinpfalz, Ausgabe Kaiserslautern / 18.03.11 / Walter Falk
… Reichow wechselt locker vom Sänger zum Geschichtenerzähler und wieder zurück. Er ist in beiden Genres grandios – frech, lakonisch ,irgendwie ernüchtert, aber stets witzig. Die Themen: Bankenkrise, Frauen, Bildung, Umwelt, Dicke, die verschiedenen Krümel-Arten und Krümel-Verursacher, Promi-Wahn, Bettenkauf und der ganz normale Schwiegereltern-Wahnsinn. All das rauscht so flott und frisch von der Bühne herab, dass man schon mal zwei Minuten am Stück durchlachen muss. Reichow kann aber auch anders. Gefühlig. Verträumt. Sehnsüchtig. Stephan Suhlke ist nicht weit, wenn Reichows Finger nicht mehr ganz so wild über die Tasten rasen … … Da wird der U-Kanzler ganz ruhig – und gewinnt doch viele Stimmen. So möchten man mal regiert werden … – Süddeutsche Zeitung / 24.10.2009 / Thomas Becker
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